Sonntag, 17. Februar 2008

Traditioneller Teutonen-Sonntag

Es ist mal wieder Sonntag...
Die Erinnerungen an gestern Abend kommen wieder :-) Der Sonntag ist ein guter Tag um einfach mal zu gammeln, dazu hat man in der Woche überhaupt keine Zeit. Um euch nicht mit unwichtigen Sachen zu langweilen, hier nur das Wichtigste.

Gegen Abend waren wir wieder mit unseren "Teutonischen Freunden" verabredet. Diesmal haben uns die beiden Österreicherinnen zum Pizzamachen eingeladen. Die wundervollen Ergebnisse (Gemschack und Gestalt) seht ihr unten. Im Anschluss folgte ein Videoabend. Eine gute Sache die Woche ausklingen zu lassen...





Besuch von Fabi

Fabian kam (sehr spontan) Mittwoch den 13. Februar vorbei um mich zu besuchen. Da wir gerade bei mir mit Daniel und Matthias am vorglühen waren, haben wir ihn dann direkt mit zum Student House geschleppt, wo wir ein paar Bier und ein internationales Kicker Turnier genossen haben (ich glaube, wir haben sogar mal gewonnen).


Nach einem netten internationalen Abend sind wir Sonntags auf Erkundungstour (bei super Wetter) durch Aalborg gezogen. Anschließend haben wir uns das Military Museum in Aalborg angeschaut. Es ist in einem alten Flugzeughangar aus dem Zweiten WK untergebracht. Ein super Museum. Man kann in einige Panzer rein und auch mal die Flak bedienen ;-)



Donnerstag Abend ging es dann zum Meeting mit Roberto (aus Mexiko) und meinem Buddy. Fabi war natürlich auch mit von der Partie. Wir sind wieder einmal im Student House gelandet, wo es diesmal Live Musik gab. Die Band war ziemlich gut, musikalisch ging es Richtung Coldplay. Am Freitag sind wir dann zu zweit mit dem Auto losgezogen.


Erster Halt war Fredrikshavn, wo wir auch beinahe in die Fähre nach Göteborg gestiegen wären. Aus Zeitgründen sind wir dann aber doch nicht nach Schweden übergesetzt. Statt dessen haben wir den wohl größten Hotdog der Welt gegessen (ich hab ihn nicht mal geschafft) und uns die Stadt angeschaut.


Anschließend sind wir weiter nach Skagen und an den nördlichsten Punkt Dänemarks. Neben ein paar Bunkern und einem der schönsten Strände gab es hier als Highlight das Zusammentreffen von Nord- und Ostsee zu bewundern.



Da wir noch einiges sehen wollten sind wir relativ schnell weiter. Auf dem Weg nach Hirtshals haben wir uns total verfahren, was aber auch ganz interessant war. So haben wir einen Zufallsstopp an der größten Wanderdüne Europas (nicht die höchste) in Räbjers Mile eingelegt.



Auf dem weiteren Weg sind wir dann irgendwo am Strand gelandet und wussten nicht wie es weiter geht. Ein paar alte Schweden gaben uns dann den Tip, doch einfach mit dem Auto am Strand entlang nach Hirtshals zu fahren. Das haben wir uns dann (obwohl erlaubt) doch nicht zugetraut.



Als wir es dann am späten Nachmittag endlich nach Hirtshals geschafft haben, sind wir erstmal in den Supermarkt das Abendessen besorgen (Bier und Burger, aber selbstgemacht!).
Anschließend sind wir zum Leuchtturm in Hirtshals und haben uns eine der größten Festungen der Deutschen in Dänemark angeschaut.




Im Sonnenuntergang ging es dann wieder nach Hause. Nach einem guten Essen ging es dann auf zu einer Studentenparty, die wir wohl ohne die anderen internationalen Studenten, die während der Busfahrt zugestiegen sind, nie gefunden hätten. Da die Party nicht so der Knüller war sind wir dann auch schon um 2 Uhr mit Matthias zurück in die Stadt und haben unser Glück noch einmal in der Partystraße versucht.


Am Samstag hieß es dann erstmal Borussia Dortmund hören (bei Döner und Bierchen). Abends kamen dann erneut Matthias und Daniel. Ach ein paar heiteren Stunden bei mir ging es dann wieder in die City. Hier sind wir dann im Rock Nielsen und Tiger zu gutem Rock und House abgegangen. Sonntag hieß es für Fabi dann auch schon wieder Auf Wiedersehen Dänemark!



Samstag, 16. Februar 2008

Aalborg, Stadt der Fahrräder

Für heute morgen hatte ich ein Treffen mit einem "Fahrradverkäufer" arrangiert. Dieser hatte im Internet zwei gute Fahrräder angeboten. Nachdem ich Kitty abgeholt hatte, sind wir zu dem hin. Ich bin wieder einmal froh, dass ich mir ein Navigationsgerät vor Dänemark gekauft hab, denn es ging durch so manche kleine Vororte.
In einer Neubausiedlung trafen wir den "Verkäufer", der uns die Räder zeigte. Leider sahen die nicht wirklich so gut aus wie auf den Bildern im Internet. Mit einem hab ich eine Probefahrt gemacht und das andere sah so schon ziemlich instabil aus. Soviel Rost an einem Fahrrad hab ich noch nie gesehn.
Jedenfalls hat man so den Morgen rumbekommen und ich konnte bei Kitty und Angy Kaffee und Essen abstauben. Diesmal gabs Banane im Teigmantel (weiss nicht wie das heißt). Resultat, ich mußte bisher (2 Wochen) nicht einmal selbst für mich kochen ;-) Ein Rekord!!!!

Am Abend gings bei Sven weiter, Vortrinken für die Partystraße. Sein Besuch, Fabian, aus Deutschland, Daniel und Matthias waren dort, somit war schon mal Partystimmung. Durch so manche Alkoholika ging der Abend schnell rum. Gegen 00:30 Uhr gings dann los in die Partystraße. Ich bin aber lieber @ home geblieben, nachdem ich letzte Woche meinem Buddy nach 00 Uhr einen Londrink für fast 20 Euro ausgegeben hab, wollte ich mir das nicht wieder antun. Sven und die anderen hatten aber ihren Spass bis weit in den Morgen hinein.

Freitag, 15. Februar 2008

Heute nichts Neues...

Heute ist nicht wirklich etwas passiert, darum gibt es hier Bilder von unserer Wohnung hier im schönen Nørresundby.



Zugang zu den Wohnungen durch den Innenhof



Zufahrt zum Hof, ja da passt mein kleiner Peugeot gerade so durch



Haus von der Straße



Aldi im Haus ;-)



Der Innenhof

Donnerstag, 14. Februar 2008

Schönes Wetter...

Verkatert von der gestrigen "Internationalen Studentennparty" stand man auf, für die Uni um 8:30 Uhr...ohhh man ist das früh!!! Aber was ist das? Das könnte die Sonne sein, wirklich sie ist es. Nach nun mehr als vier Tagen mit teilweise sehr dichten Nebel kommt die Sonne wieder raus. Trotzdem Uni muss sein...

...zumindest bis zum Mittagessen :-) Danach desertierten wir. Wir waren diesmal, Christop, Kitty und Angy. Sven bekam gestern Besuch aus Deutschland, dem er Aalborg zeigen wollte, deshalb war diesemal nicht dabei.

Unser sonnige Trip ging mal wieder in Richtung Norden bis nach Hirtshals, einem kleinen Städtchen mit Fährenhafen. Durch meine Ortskenntnise, war es möglich mit wenig Zeit möglichst viel zu erleben.

Erstes Ziel war eine Hafenkneipe (Geheimtip). Da auf der Hinfahrt der Wunsch geäußert wurde einen richtigen dänischen Hotdog mit Rød Pølser zu essen, ging es zu diesem Geheimtip, der von den Hafenarbeitern bevorzugt wird. Gute Qualität und günstiger Preis, da nimmt man auch gerne sofort zwei Teller...Angy ;-)


Hafen von Hirtshals


dänischer Hotdog mit Rød Pølser


Angy's Essen ;-)

Weiter ging es zum Leuchtturm von Hirtshals. Hier hatten wir erwartet, dass dieser geöffnet hat, war leider nicht so. Somit sind wir runter zum Strand durch das Bunkergebiet. Rund um den Leuchtturm war im 2. WK eine deutsche Abwehrstellung zur Sicherung des Hafens errichtet worden.


Leuchtturm von Hirtshals mit dem aufgehenden Mond


Mannschaftsbunker mit Seemine


weiterer Mannschaftsbunker

Weiter ging es wieder einmal zur Wanderdüne, der Rudbjerg Knude. Ein wirklich beeindruckender Ort. Spielen im großen Sandhaufen ;-) Wie man an den Fotos sieht wirkt der Ort bei unterschiedlichen Lichtverhältnissen total anders.
Kitty, Angy, Christoph und ich hatten jedenfalls viel Spass...


Leuchtturm der Rudbjerg Knude


Christoph und ich auf der Düne


Die Düne


und nun gehts abwärts...möglichst geschickt runter kommen und wenig Sand in die Schuhe bekommen, was natürlich nicht klappt

Zum Schluss unseres Tagestrips sind wir nach Løkken zum Sonnenuntergang. Ein super Abschluss eines tollen Tages...


Haus am Strand


"Pink Army" mit Christoph ;-)


Sonnenuntergang


witzige Schilder interpretiert von Christoph

Sonntag, 10. Februar 2008

Schon Sonntag?

Die erste komplette Woche ist nun rum. Die Woche verging wirklich schnell, denn es gab so viel Neues und Unbekanntes zu entdecken.

Da die ganze Woche über immer Programm war, ist der Sonntag immer der Tag zum Chillen. Trotz der langen und harten Party gestern, war ich schon früh auf den Beinen. Erstmal joggen, zum Bäcker :-) Natürlich muss man auch im Aldi vorbei schauen, wenn dieser schon sonntags geöffnet hat.

Sonntags ist in diesem Haus Waschtag. Nach einigen Versuchen hab ich gegen Mittag endlich eine freie Waschmaschine gefunden und siehe da, dieses Mal keine Problem, die Wäsche ist schön sauber rausgekommen.

Gegen Mittag kam auch Sven, ziemlich verkarter, um die Ecke.

Nachmittags hatten wir einen weiteren "Höhepunkt" der Woche, nämlich das "Teutonische Kaffeekränzchen". Der Name sagt schon aus, um was es sich handelt. Wir, d.h. Kitty und Angy, (die beiden Österreicherinnen) Christoph und Sven, haben sich bei mir zu Kaffee und Kuchen getroffen.

Leider musste ich feststellen, dass man manche Ingenieure nicht ohne Aufsicht Kaffee kochen lassen darf. Es fehlt ihnen einfach die praktische Erfahrung. Belegt durch folgende Bilder:



"Ahh ja, eine Kaffeemaschine, interessant, interessant. Da kommt Kaffee raus? ;-)




Hier das Resultat des kläglichen Versuchs von Christoph und Sven Kaffee zu kochen




Das lustige "Teutonische Kaffeekränzchen". Übrigens ist das meine Wohnung (ein Teil davon), da bisher noch keine Fotos hiervon zu sehen waren.

Samstag, 9. Februar 2008

...ein harter Samstag

Selbst am Wochenende, in diesem Fall am Samstag, hat man nicht mal für eine Stunde seine Ruhe :-)

Um 10 Uhr gings zur Uni, ja an einem Samstag. Dies ist aber nur eine Ausnahme, denn heute war unser "Language Bath". Innerhalb von 6 Stunden bekamen wir in kleinen Gruppen einen Einblick in die wichtigsten Worte (Hallo, Danke, Wochentage, Zahlen etc.), Grammatik, Aufbau der Sprache und vieles mehr. Hierbei stellte sich wieder einmal heraus, dass die Dänen ein lustiges Völkchen sind. Die Lehrer waren alle cool drauf und haben wirklich gut die einzelnen Dinge erklärt. Ich glaube, in den 6 Stunden habe ich mehr gelernt, als in 1 1/2 VHS Kursen in Dortmund

Was äußerst seltsam ist, ist das Verhältnis der Dänen zu Bier. Selbst in der Uni wird zum Mittag Bier getrunken. Die einzelnen Dänischen Lehrer meinten auch, dass man Dänisch nur sprechen kann, wenn man ein Bier getrunken hat. Diesen Rat werden wir erstmal nicht umsetzen ;-)

Der Samstag war absolut konfus! Nicht nur das ich [Sven] erst den ganzen Freitag gefeiert habe und auch noch den letzten Bus verpasst hatte, was zur Folge hatte, das ich bei Matthias auf der Couch schlafen musste. Nein, am Samstag stand dann auch direkt nach 3 Stunden schlaf und ohne nach Hause zu kommen das Language Bath an. Kaum war das vorbei, kamen auch schon Daniel und Matthias zum vorglühen. Danach gings bester Laune in die Party Street und es wurde mal wieder bis ins Morgengrauen durchgefeiert .... ein unglaublich anstrengendes, und lustiges Wochenende.


Abends war die große "Internationale Studenten Party" im "Rock Nielsen". Hier in Dänemark beginnt das Vortrinken schon ziemlich früh. Da unser Freundeskreis nun immer größer und größer wird, hatten wir eine Auswahl an verschiedenen "Pre-Partys". Ich [York] hab mich durch die Stadt geschlagen zu meinem dänischen Buddy (female), wo es lecker Essen und eine große Auswahl an Alkohol gab.

Später haben wir uns alle im "Rock Nielsen" wieder getroffen. Natürlich lies die nächste Kuriosität nicht lange auf sich warten. In diesem Fall die Musik. Die Dänen lieben deutsche Musik, damit ist jetzt aber nicht "Modern Talking" und "Heino" gemeint. Die Dänen tanzen hier zu Rammstein. Wer mir nicht glauben will, ich hab ein Video davon. Die Bilder unten sind im / vor "Rock Nielsen" entstanden.



Lauren (GB) und Kitty (A)



in der Mitte Christoph (D) und ein bekloppter Däne



Julia (DK), mein Buddy, und ich



mein Buddy, eine betrunkene Dänin, Sven und Kitty